„Die ästhetische Restaurierung der Zähne hat in der letzten Zeit revolutionäre Erneuerungen erfahren. Füllungsmaterialien, metallfreie Kronen, Brücken, Verblendschalen und Zahnspangen sind derart weiterentwickelt worden, dass wir beim Ersetzen fehlender Zähne neben funktionalen Gesichtspunkten auch die perfekte Ästhetik als realistische Zielsetzung haben. Mit Metall-Keramik-Kronen und -Brücken können wir die Natur zwar annähernd nachahmen, mit metallfreien Lösungen jedoch werden die Originalzähne perfekt kopiert“, sagt Dr. Kovacs.

 

Es war wegen ihrer Brüchigkeit schwierig, Zahnbrücken aus Keramik herzustellen. Eine grosseInnovation war die Einführung von Zirkonium in der Zahnmedizin. Zirkonium hat metallähnliche mechanische Eigenschaften, vereint mit hervorragender Ästhetik. Der Herstellungsprozess von Kronen und Brücken wird computergesteuert, daher wird eine äusserste Genauigkeit erreicht. Es sind weder die bei Metall auftretenden ästhetischen Nachteile noch allergische Reaktionen zu befürchten

– erzählt die in der Zahnersatzkunde sehr routinierte Zahnmedizinerin.

Entwicklungsstufen

Ein grosser Nachteil der früheren Arbeiten aus Vollkeramik war die geringe Belastbarkeit, die die Anfertigung von Brücken sehr eingeschränkt hatte. Die heutigen Zirkonium-Kronen dagegen verfügen über ein starkes Gerüst. Dadurch wird selbst die Herstellung von Brücken problemlos ermöglicht.

In der Zahnmedizin ist die Planung genauso wichtig wie der Bau – ähnlich wie in der Architektur. Konzentrierte Aufmerksamkeit unter Einbeziehung von vielen verschiedenen Faktoren ist notwendig. Es hat seinen Preis, aber das Langzeitergebnis spricht immer für sich!
- fügt Dr. Kovacs hinzu.

Zahnmedizin

Verblendschalen (Veneers) und Einlagefüllungen (Inlays) für das perfekte Lächeln

Der andere wichtige Zweig der ästhetischen Zahnmedizin sind die hauchdünnen Verblendschalen aus Keramik, die an die Frontfläche der Zähne geklebt werden. Mit ihrer Hilfe kann man in wenigen Tagen das komplette Lächeln neu designen (Smile Design). Die oft erstaunlichen Ergebnisse verändern die Farbe und Form der Zähne, selbst kleine Zahnfehlstellungen können korrigiert werden. Die Behandlung verlangt viel Sinn für Ästhetik und ausserordentlich grosse Präzision vom Zahnarzt. Die Belohnung ist das Miterleben mancher spektakulärer ästhetischer Verwandlungen und der Glückstränen der Patienten.

Die Einlagefüllungen (Inlays) sind Füllungen, die der Zahnarzt nicht direkt im Mund anfertigt. Nach der Entfernung von kariösem Zahnmaterial oder defektenalten Füllungen wird von der so entstandenenZahnkavität ein Abdruck genommen. Daraus wird im zahntechnischen Labor ein Modell hergestellt, wo genau zu sehen ist, welcher Teil des Zahnes fehlt. Früher hat man diesen Teil aus Gold modelliert und an den Zahnarzt zurückgeschickt, der es in einer zweiten Sitzung in den Zahn eingeklebt hat. Das Goldinlay ist eine perfekte Lösung, den defekten Zahn langfristig zu konservieren. In der heutigen Zeit wird das ästhetische Defizit eines Goldinlays allerdings weniger toleriert, deshalb hat die Zahnmedizin neue Wege gesucht. Spezielle Komposit- und Keramik-Materialien sorgen heute dafür, dass die langfristig haltbaren, farblich perfekt angepassten Inlays selbst bei Zahnarztkollegen oft als unbehandelte Zähne durchgehen.

Ästhetische Kieferorthopädie (Zahnregulierung)

„Bei grösseren Unregelmässigkeiten der Zahnstellung (z. B. Zahnengstand oder grosse Zwischenzahnspalten) wenden wir innovative kieferorthopädische Methoden an. Unsere Zahnspangen (kaum sichtbar) haben einen veritablen Durchbruch bewirkt – mit ihrer Hilfe ist eine Behandlung um Grössenordnungen bequemer, schneller und dadurch günstiger geworden“, führt Frau Kovacsaus, die im VitalCenter Zürich weit über 400 kieferorthopädische Fälle erfolgreich behandelt hat.

In meiner Arbeit ist es wichtig zu ertasten, wo die Grenzen sind, was ich anfassen kann, wie weit ich in einer Behandlung gehen darf. Ich muss die individuellen, manchmal sogar psychologischen Probleme der Patienten erkennen, ihre finanziellen Möglichkeiten beachten und langfristige Lösungen anstreben.

Was die Patienten immer wieder zurück zu uns bringt, ist die Zufriedenheit, deshalb gehe ich, was die Behandlungsqualität angeht, keine Kompromisse ein.

– sagt Dr. Agnes Kovacs abschliessend.